Was ist Manuelle Therapie?

Mit der manuellen Therapie steht den Physiotherapeuten eine gezielte, gelenkschonende und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der krankengymnastischen Behandlung angewendet wird. Es können sowohl passive Techniken als auch aktive Übungen eingesetzt werden.

Die Manuelle Therapie darf nur von zertifizierten Physiotherapeuten, die speziell dafür ausgebildet wurden, durchgeführt werden.

Wie wirkt die Manuelle Therapie?

Die manuelle Therapie dient der Untersuchung und Behandlung regenerierbarer Funktionsstörungen des Halte- und Bewegungsapparates und hat die Wiederherstellung eines harmonischen Zusammenspiels von Gelenken, Nerven und Muskeln zum Ziel. Je nach Befund werden eingeschränkte bzw. blockierte Gelenke durch sanfte Techniken mobilisiert oder überbewegliche, instabile Gelenke durch gezielte Kräftigung stabilisiert.

Wann ist Manuelle Therapie sinvoll?

Die Manuelle Therapie kann alleine oder als Ergänzung zu einer krankengymnastischen Behandlung bei Gelenkfunktionsstörungen eingesetzt werden. Sie ist bei akuten und chronischen Schmerzen und nach OPs anwendbar.

Anwendungsbeispiele:

  • Halswirbelsäulenbeschwerden
  • Brustwirbelsäulenbeschwerden
  • Lendenwirbelsäulenbeschwerden
  • Hexenschuß
  • Frozen Shoulder
  • Impingement Syndrome
  • Tennisellenbogen/Golfarm
  • Hüftgelenksbeschwerden
  • Kniebeschwerden
  • Sprunggelenkbeschwerden

Tips & Tricks

Der US-amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) begründete die Osteopathie vor rund 140 Jahren....